Environmental Footprint (PEF)

Die EU ist daran ein EU weites System zur Berechnung und Kommunikation der Umweltleistungen von Produkten und Organisationen, den „Product / Organisational Environmental Footprint“ auf – noch – freiwilliger Basis einzuführen.

Mit dem PEF will die EU vergleichende Fussabdrücke (Umweltemissionen) für Produkte und Dienstleistungen einführen, mit der Absicht Konsumenten, ähnlich wie bei der Kcal Deklaration, ein Entscheidungsinstrumentarium für umweltfreundliche Käufe in die Hand zu geben. Dabei werden für mehrere Hundert bis Tausend Produktekategorien sogenannte Produkte Kategorien Regeln (PCR) entwickelt, welche die Systemgrenzen, die Berechnungsmethode und die relevanten Emissionen darlegen soll. Für jede Produktekategorie sollen dabei neben CO2, welches obligatorisch berechnet werden muss, mehrere weitere der gesamthaft 14 Emissionsparameter berechnet und kommuniziert werden. Das Instrument für die Berechnung dieser Fussabdrücke sollen öffentlich zugängliche Ökobilanzdatenbanken sein.

Noch sind wir relativ weit von diesem Ziel entfernt, weil es erst wenig Produkte Kategorien Regeln gibt und die Ökobilanzdatenbanken nicht einheitlich und nicht öffentlich sind. Aber erste Pilotprojekte laufen bereits. In den USA gibt es mit der von der Wirtschaft initiierten Initiative „The Sustainability Consortium“ (TSC) eine ähnliche Vorgehensweise, die jedoch neben ökologischen Parameter, wie beim PEF, auch soziale berücksichtigt.

Zur Zeit sind fast nur grosse Konzerne in der Lage die Arbeiten und Kosten für einen PEF oder für eine TSC Auszeichnung zu stemmen. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass in absehbarer Zeit auch die Lieferanten über Internetabfragen ihre Daten oder sogar fertigen Berechnungen einbringen dürfen.

Technisch gesehen bestehen Fragezeichen zur Umsetzbarkeit beider Initiativen. Die Präzision der Ökobilanzaussage verhält sich negativ proportional zu den Kosten. Oder einfacher gesagt, wenn versucht wird die Ökobilanzen so einfach zu gestalten, dass sie finanziell noch tragbar bleiben, ist die Aussage, die Trennschärfe der Ökobilanz nur noch minimal.

Man kann sich aber Vorstellen, dass in Zukunft über die Anbindung und Vernetzung von Datennetzwerken und ERP Systemen eine automatische und kontiniuerliche Berechnung der Umweltwirkungen eines Produktes über alle Produktionsstufen – von der Rohstoffbeschaffung bis zum Gebrauch und der Entsorgung – möglich wird.

Heinz Schmid ist international ausgezeichnet in der PEF und TSC Netzwerk integriert und kann Sie über die Auswirkungen von PEF auf ihre Firma informieren. Wenn sie sich auf zukünfitge PEF anforderungen auf Ihre Firme vorbereiten wollen, ist er dir richtige Ansprechpartner. Für die Umsetzung von PEFs in Ihrem Betrieb arbeitet Schäffer Schmid Partner wiederum mit erfahrenen Partner zusammen.