EU Environmental Footprint

Man spricht fast ausschliesslich vom PEF für Produkte Umweltfussabdrücke, aber die EU Initiative ist auch für OEF (Organisational Environmental Footprint) - für Unternehmensfussabdrücke – gedacht.

Das EU Environmental Footpring Project – das ich an dieser Stelle mit PEF ansprechen werden – entstand als Antwort auf die verschieden staatlichen (Frankreich) und privaten Anstrengungen in der EU, Produkte nach ihren „Umweltleistungen“ zu katagorisieren und zu bewerben. Dabei entstanden sehr viele, nicht vergleichbare Methoden und Resultate.

Um diesem Wildwuchs ein Ende zu setzen hat die EU beschlossen „to develop a common methodology on the quantitative assessment of environmental impacts of products throughout their life cycle in ordert o support the assessement and labelling of products“ Das European Commission’s Joint Research Centre hat darauf hin zwei Methoden, PEF und OEF, entwickelt, welche vergleichende Ökobilanzen möglich machen sollen. Das Fernziel wäre der Aufbei eines gemeinsamen „Grünen Marktes für Produkte“. Um den PEF und den OEF umzusetzen benötigt man sogenannte PCR (Produkte Kategorien Regeln) welche die Rahmenbedingungen setzen unter welchen überhaupt Produkte vergleichen werden können. Darunter versteht man bei Waschpulver z.B. die Vergleichsbedinungen (45 Grad, Buntwäsche) und die Systemgrenzen (wird z.B. nur die Herstellung des Pulvers betrachtet oder der gesamte Waschvorgang, werden Pulver flüssigen Konzentraten gleichgestellt oder nicht etc.) Um diese praktischen Fragen zu klären laufen zur Zeit 27 Pilotprojekte, welche nach ihrer Auswertung und der Verbesserung der Methoden, bis 2020 zu verbindlichen Regeln in der EU führen könnten. Die EU Initiativen PEF und OEF berücksichtigen nur ökologische, aber keine sozialen Nachhaltigkeitskriterien.

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